Christliche Orientierung ...
Jeder Psychotherapie liegt ein Menschenbild und ein Glaubenssystem zugrunde. Hieraus ergeben sich sowohl unterschiedliche Therapie-Ansätze als auch unterschiedliche Definitionen von "Gesundheit" oder "Heilung", die als Ziel der Therapie definiert werden können. Grundlage meiner Angebote ist der christliche Glaube und die Überzeugung, dass Gottes Gnade jedem gilt, der seine Hilfe sucht.
Das Erleben von tiefem Trost und inneren Heilungsprozessen durch persönliche Begegnungserfahrungen mit Jesus Christus und der Kraft des Heiligen Geistes können den Therapie-Prozess vertiefen und zu grundlegenden Veränderungen des Herzens und damit zu Heilung führen. In der Bibel heißt es:
"Mehr als alles behüte dein Herz, denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens." (Die Bibel, Sprüche 4, 23)
Das Herz ist der Ort, wo es um Emotionen und Beziehungen geht - Beziehungen zu Gott, zu anderen Menschen und zu mir selbst. Entsprechend ist es auch der Ort der Sehnsucht und des Bedürfnisses nach Liebe, Annahme, Geborgenheit und - wenn wir dies nicht erlebt haben - der Ort von seelischen Verletzungen, Bitterkeit und Verzweiflung. Wir entwickeln ungesunde Glaubenssätze oder innere Schwüre, die oft unbewusst bleiben, aber dennoch unser Leben blockieren können. Gottes bedingungslose Liebe sollte der Maßstab in Erziehung und Entwicklung sein, ist es aber oft genug nicht. Das liegt nicht an böser Absicht, sondern daran, dass auch unsere Eltern und anderen Erziehungsberechtigten bereits in ihrer Erziehung und Entwicklung geprägt wurden. Aufgrund dieser Erfahrungen entwickeln wir u.U. falsche Gottesbilder, die uns das Leben noch zusätzlich schwer machen. Daher geht es mir im psychotherapeutischen Prozess auch nicht in erster Linie um Verhaltensänderungen aus eigener Anstrengung, sondern um das Erkennen von seelischen Verletzungen, um emotionale Verarbeitung, Vergebungsprozesse und dadurch Veränderung von Herzens-Haltungen. Das führt dann häufig auch zu anderem Verhalten oder öffnet zumindest einen Raum für einen neuen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens.
Ziel ist neben innerer Heilung auch eine Stabilisierung deiner persönlichen Beziehung zu Gott, damit du auch nach Beendigung der Psychotherapie oder Seelsorge einen tragfähigen Halt in den Herausforderungen Ihres Lebens besitzen. Gerne arbeite ich in diesem Zusammenhang mit dem Modell des "inneren Kindes" (Innere-Kind-Arbeit) und des "inneren Teams" (Schulz von Thun) oder mit dem Familienbrett oder anderen kreativen Ansätzen.